Abbundmaschine ROBOT-Drive 12500

Universität Innsbruck

Absam in Tirol

Großgerät

Kurzbeschreibung

Es handelt sich um eine computergesteuerte Abbundanlage, mit der Holzteile von bis zu 6 m Länge, 1,25 m Breite und 0,40 m Dicke bearbeitet werden können. Die Bearbeitung erfolgt über einen Roboterarm mit 6 Freiheitsgraden, der verschiedene Werkzeuge wie Kreis- und Kettensägen, Bohrer und Fräsen und Schlitzgeräte verwendet, um hoch präzise Einschnitte, Ausnehmungen und Bohrungen vornehmen zu können. Das Gerät wird in Forschung und Lehre (LV Holzbaupraktikum und CNC Fertigung) eingesetzt, um die Möglichkeiten dieser Technologie zu nutzen und zu verbessern.

Ansprechperson

Univ.-Prof. DDI Michael Flach

Research Services

Erforschung innovativer Verbindungsmitteltechniken mit computergestütztem Abbund. Die Anlage wird gemeinsam mit der Tiroler Fachschule für Holztechnik und Landesinnung der Zimmerer genützt und steht für Lehr- und Schulungszwecke zur Verfügung.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Forscher und Studierende können sehr präzise Prototypen in Holz mit komplexen Formen für Forschungs- und Bildungszwecke herstellen, nachdem sie digitale Daten zur Bestimmung der Geometrie eingegeben haben. Ziel ist Verbindungen so zu definieren und zu entwerfen, dass sie kraft- und formschlüssig von der Abbundanlage hergestellt werden. Es gilt neue Wege und Potentiale in der Verbindungsmitteltechnoloie zu beschreiten.

Vizerektorat für Infrastruktur, VZ Univ.- Prof. Dr. Anke Bockreis
Univ.-Prof. DDI Michael Flach
Arbeitsbereich Holzbau
0676 872536001
holzbau@uibk.ac.at
https://www.uibk.ac.at/holzbau/
Die Anlage wird gemeinsam mit der Tiroler Fachschule für Holztechnik und Landesinnung der Zimmerer genützt und steht für Lehr- und Schulungszwecke zur Verfügung. Dazu gibt es einen Kooperationsvertrag.
Innerhalb der Universität werden sowohl die Fakultät der technischen Wissenschaften als auch die Fakultät der Architektur an dieser Abbundmaschine arbeiten. In einem Kooperationsvertrag wurde aber auch festgelegt, dass diese Maschine auch von der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik in Absam, wo diese Anlage steht, als auch von der Landesinnung Holzbau in Tirol benutzt werden darf. Damit lassen sich Synergieeffekte in der Holzbearbeitungskette erzielen und die Ausnutzung der Anlage erhöhen.
Einreichung eines Förderantrags bei der FFG für ein Fortbildungsprogramm mit einem Qualifikationsnetz im April 2016
Fässer nach Frankreich tragen, Seite 9-15, erschienen im holzmagazin 06.2015